Zwei Sicherheitslücken in OpenSSL haben zur Folge, dass ein Angreifer Programmdaten innerhalb der OpenSSL-Applilationen manipulieren oder die Anwendung zum Absturz bringen kann. Das Problem liegt in den Routinen zur Entschlüsselung von Daten, die mit dem SM2-Algorithmus verschlüsselt wurden. Die Attacke ist dadurch mit Hilfe spezieller SM2-Inhalte möglich. Dadurch wird ein Pufferüberlauf im Programmcode ausgelöst. Unter Umständen kann so auch das Verhalten der Anwendung manipuliert werden.
Die Schwachstellen wurden für OpenSSL der Versionsreihe 1.1.1 in Version 1.1.1l korrigiert. In der Versionsreihe 1.0.2 schließt die neue Version 1.0.2za die Sicherheitslücken.
