Das Open Compute Projekt ist eine globale Gemeinschaft von Herstellern, Ingenieuren und Cloud-Betriebern, die sich zum Ziel gesetzt hat, Hardware für das Rechenzentrum nach Open-Source-Prinzipien zu entwerfen. Nun hat das Projekt die Ziele für die nächsten Jahre formuliert.
Die effizientesten Server-, Speicher- und Rechenzentrums-Hardware-Designs für skalierbares Computing zu entwickeln und bereitzustellen war schon von Anbeginn an das Ziel des Open Compute Projekts (OCP). Im Jahr 2011 von fünf Mitgliedern gegründet könne das Projekt inzwischen auf eine stattliche Anzahl von rund 350 aus den Working-Grups entstandenen Projektarbeiten blicken, schreibt Rebecca Weekly, Aufsichtsratsvorsitzende des Projekts.
In ihrem Beitrag stellt sie unter dem Titel OCP 2.0 die nächste Phase des Projekts vor. Zur Strategie zähle Modularität, die eine Bereitstellung skalierbarer, modularer Komponenten und offener Schnittstellen für die erleichterte Hardware-Entwicklung vorsieht.
Zudem soll eine verstärkte Standardisierung und OCP-zertifizierte nachhaltige Designpraktiken und Betriebsarten zum Einsatz kommen.
Für die Zukunft will man sich auch rüsten, indem das OCP versuche, KI auf dem Markt zu etablieren und die Innovation und Marktakzeptanz von KI und ML durch den Aufbau standardisierter Infrastrukturlösungen, etwa für das KI-Training zu fördern, schreibt Rebecca Weekly.



