Linux Kernel: Root-Attacke durch Fehler im Dateisystem

Eine Sicherheitslücke in dem Linux Kernel hat zur Folge, dass lokale Angreifer Root-Rechte erlangen auf betroffenen Systemen erlangen können. Forscher von Qualys haben die Schwachstelle (CVE-2021-33909) entdeckt und auch einen entsprechenden Exploit-Code demonstriert.

Der Programmierfehler befindet sich in der Implemtierung des Dateisystems und betrifft alle Linux Kernel seit 2014. Der Fehler ist Folge einesKonvertierungsvorgangs im Kernel. Konkret tritt der Fehler beim Umwandeln einer size_t- in eine int-Variable auf. Der Angreifer muss zum Ausnutzen des Problems lediglich den 10-Byte-String //deleted in den Adressbereich des Kernels schreiben.

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