UPDATE: DFN-CERT-2021-1420 QEMU: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes mit den Rechten des Dienstes

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 2 (14.07.21):
Zur Behebung der Schwachstellen veröffentlicht openSUSE ein
Sicherheitsupdate für die Distribution openSUSE Leap 15.3.
Version 1 (01.07.21):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen, beliebigen Programmcode mit den Rechten des QEMU-Prozesses
auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen. Für die
Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung aller Schwachstellen kann Einfluss
auf andere Komponenten haben.

SUSE stellt für SUSE MicroOS 5.0, SUSE Linux Enterprise Module for Server
Applications 15 SP2 und SP3 sowie SUSE Linux Enterprise Module for
Basesystem 15 SP2 und SP3 Sicherheitsupdates zur Behebung der Schwachstellen
in QEMU bereit.

Laut SUSE ist die schwerwiegendste Konsequenz der Schwachstellen für die
eigenen Produkte ein Denial-of-Service (DoS)-Angriff durch einen
privilegierten Angreifer aus der Ferne.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2021-1420]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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