Entwickler für Rust on Linux angestellt

Google ermöglicht durch ein Sponsoring die einjährige Anstellung des Entwicklers Miguel Ojeda. Ojeda soll in der Zeit an Rust für den Linux-Kernel arbeiten, teilt die Internet Security Research Group (ISRG) mit.

Die ISRG will mit Ojedas Beitrag zur Memory Safety beitragen, die sie sich mit dem Projekt Prossimo auf die Fahnen geschrieben hat. Miguel Ojeda habe seine Arbeit bereits im April aufgenommen, teilt die ISRG mit. Er habe sich bereits auf eigene Faust bemüht, Rust in den Linux-Kernel zu bekommen, so die Forschergruppierung. Der Linux-Kernel sei eines der Herzstücke des modernen Internets, das in Servern und Clients zum Einsatz komme. Da der Kernel größtenteils in C geschriebene sei, das nicht Memory Safe sei, seien Pufferüberläufe und Use-after-free-Speicherfehler an der Tagesordnung. Wenn es möglich sei, Teile des Kernels in Rust zu schreiben, könne man auch bestimmte Bereiche von solchen Speicherlücken befreien, etwa die Treiber, schreibt Josh Aas, Executive Director des ISRG.

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