Opensuse beteiligt sich an Hardware-Datenbank Smolt

Ab der kommenden Version 11.1 wird die Linux-Distribution Opensuse das Programm Smolt integrieren. Es schickt auf freiwilliger Basis statistische Daten über Hardware und System an eine zentrale Datenbank.

Nach der Fedora-Community, die das Smolt-Projekt gestartet hat, ist Opensuse die zweite Linux-Distribution, die den Datensammler integriert. Das von Novell gesponserte Community-Linux erhofft sich neben Informationen über den Hardwarebestand bei Linux-Anwendern erhöhte Präsenz der eigenen Distribution in den Statistiken. Daher ermutigt Opensuse seine Anwender, Smolt bei Neuinstallationen zu aktivieren.

Die Teilnahme an der Datenerhebung ist freiwillig, das betont sowohl das Smolt-Projekt als auch die nun teilnehmende Open-Suse-Distribution. In seinen Datenschutzhinweisen erklärt Smolt, die gesammelten Daten seien nicht zu einem individuellen Rechner zurückzuverfolgen. Sie würden unter einer ID gespeichert, die nur dem Anwender persönlich bekannt sei. Allerdings empfehlen die Entwickler, die ID-Datei auf dem lokalen System per SE Linux vor unbefugten Zugriffen zu schützen.

Auf der Smolt-Homepage sind die Statistiken zu Geräten und weiteren Systemdaten einzusehen. Das Projekt sucht zudem noch Freiwillige, die den Smolt-Client für weitere Linux-Distributionen paketieren und testen.

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