Mit dem Major-Release 3.0 des Audio-Editors Audacity führen die Entwickler ein neues Format zum Speichern der Projekdaten ein. Das Format “.aup3” ersetzt “.aup”.
Als Basis für “.aup3” dient eine SQLite3-Datenbank. In der “.aup3”-Datei stecken dann alle Projektdaten. Damit lösen die Entwickler ein Problem, dass mit dem alten .aup-Format verbunden war. Dort waren viele kleine Dateien zu einem Projekt gespeichert und die “.aup”-Datei diente der Koordination dieser Daten. Das sorgte öfter für Verwirrung, weil Nutzer zurecht annahmen, die aup-Datei beherberge alle nötigen Projektdaten. Dieser Irrglaube führte dazu, dass öfter notwendige Dateien für ein Projekt versehentlich gelöscht wurden. Mit der Speicherung aller nötigen Daten in einer Datei in der SQLite-Datenbank seien solche Irrtümer nun ausgeschlossen.
Da die Umstellung ein großer Schritt ist, haben die Entwickler keine weiteren großen Änderungen in das Release einfließen lassen. Ältere Projektdateien im “.aup”-Format, die in der neuen Audacity-Version geöffnet werden, sollen automatisch in das “aup3”-Format konvertiert werden, versprechen die Audacity-Entwickler. Daneben solle die Arbeit mit dem neuen Format flotter vonstatten gehen, weil damit weniger Dateien im Spiel seien.



