In dem Hypervisor VMware ESXi und in der Server-Management-Software vCenterServer wurden kürzlich drei Schwachstellen entdeckt. Eine davon wurde als kritisch eingestuft. Aktuell ist auch schon ein Exploit für die kritische Sicherheitslücke im Umlauf. Dieser wurde ursprünglich von chinesischen IT-Sicherheitsforschern entwickelt und veröffentlicht.
Das kritische Problem (CVE-2021-21972) betrifft vCenter Server und Cloud Foundation. Der verantwortliche Programmierfehler liegt in einem Plugin für den HTML5-basierten vSphere Client. Dieses Plugin ist standardmäßig aktiv. Ein Angreifer kann die Schwachstelle ausnutzen, um über Port 443 Zugriff auf das System zu erlangen. Der Angreifer kann so Befehle mit höheren Rechten ausführen.
Betroffen sind die vCenter Server Versionen 6.5, 6.7 und 7.0 sowie die Versionsreihen 3.x und 4.x von Cloud Foundation.
