Suse stellt Longhorn 1.1 vor

Suse hat nach der Übernahme von Rancher die Cloud-native Container Storage Solution Longhorn in Version 1.1 vor. Longhorn ist ein Sandbox-Projekt der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) und wurde von Rancher Labs entwickelt.

Seit Juni 2020 ist Longhorn frei verfügbar. Seit diesem Zeitpunkt sei das Projekt eine zentrale Größe im Zusammenhang mit Kubernetes und Storage, teilt Suse mit. Die neue Version ermögliche Rancher-Anwendern die Nutzung einer Kubernetes-nativen Speicherlösung auf eingeschränkter Hardware in Edge-Umgebungen. Hinzugekommen sind auch ARM64-Unterstützung, neue Selbstheilungsfunktionen und verbesserte Transparenz der Lestungsfähigkeit.

Longhorn bietet zudem ReadWriteMany-Unterstützung über Container hinweg, teilt Suse mit. Damit sollen Entwickler eine Lösung für persistenten Speicher zur Hand haben, mit der Volumes über mehrere Container hinweg gelesen und geschrieben werden können. Im Gegensatz zu ‘ReadWriteOnce’-Methoden erlaube Longhorn Teams, Speicher-Volumes zwischen verschiedenen Pfaden auf unterschiedlichen Knoten zu teilen.

Integriert sei nun auch die Unterstützung für Prometheus. Anwender sollen damit in Echtzeitmetriken über den Zustand ihres Speichers informiert sein. Eine weitere Neuerung in Longhorn 1.1 seien erweiterten Funktionen zur Wartung von Knoten. Longhorn unterstütze bei Wartungsarbeiten nun Kubernetes-Drain-Operationen

Eine neue Datenlokalitäts-Funktion soll die Resilienz bei instabilen Netzwerkbedingungen, etwa in Edge-Szenarien, erhöhen. Diese Funktion erhalte eine Speicherreplik lokal zum Workload selbst und stelle sicher, dass der Zugriff auf den Speicher nie verloren gehe, selbst wenn der Knoten vorübergehend die Netzwerkverbindung verliere, so Suse.

Nutzer von Rancher installieren Longhorn aus dem App-Katalog von Rancher. Zudem ist ein kostenloser Download möglich.

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