DFN-CERT-2020-2668 LibreSSL, OpenBSD, OpenSSL: Eine Schwachstelle ermöglicht einen Denial-of-Service-Angriff

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (09.12.20):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um einen
Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Für die Ausnutzung der
Schwachstelle sind keine Privilegien erforderlich.

Das OpenSSL-Projekt bestätigt die Schwachstelle für alle Versionen der
Versionszweige 1.1.1 und 1.0.2 von OpenSSL und stellt die Version 1.1.1i als
Sicherheitsupdate bereit. OpenSSL vor dem Versionszweig 1.1.1 wird nicht
mehr unterstützt, so dass ein Upgrade auf die Version 1.1.1i empfohlen wird.
Nur Premiumkunden können noch eine fehlerbereinigte Version 1.0.2x erhalten,
die aber nicht öffentlich verfügbar ist.

OpenBSD informiert ebenfalls über die Schwachstelle und veröffentlicht
Quellcode-Patches für die OpenBSD Versionen 6.7 und 6.8. Außerdem wird die
Version 3.2.3 von LibreSSL als Sicherheitsupdate zur Verfügung gestellt, um
die Schwachstelle zu beheben.

Für die Debian Distribution Buster (stable) steht ein Sicherheitsupdate von
‘openssl’ in Version 1.1.1d-0+deb10u4 zur Behebung der Schwachstelle bereit.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2020-2668]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
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