Ubuntu-Desktop: Angreifer wird Systemverwalter

Mehrere Sicherheitslücken in Ubuntu-Deskop haben zur Folge, dass ein Angreifer sich selbst einen Account als Sytemverwalter einrichten kann und damit höhere Rechte auf dem System erlangt.

Das Problem besteht darin, dass der Angreifer den über D-Bus laufenden Account-Service attackieren kann. Durch eine Denial-of-Service-Attacke, welche auf einem Symlink-Angriff beruht, kann der Angreifer dafür sorgen, dass der Account-Service nicht mehr läuft. Der Gnome Display Manager (gdm3) nimmt dann bei dem Start an, dass auf dem System noch kein Benutzeraccount angelegt wurde. Darum startet er dann den Einrichtungsassistenten (gnome-initial-setup), der eigentlich nur nach einer Neuinstallation zum Einsatz kommen sollte. Der Angreifer kann sich dann hierüber einfach einen Account mit Systemverwalterrechten einrichten. So erhält der Angreifer auf dem System dann Rootrechte.

Betroffen sind alle Versionen seit Ubuntu 14.04.

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