UPDATE: DFN-CERT-2020-2450 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 2 (16.11.20):
Oracle veröffentlicht korrespondierend zu ELSA-2020-5912 Ksplice-Updates
für den ‘Unbreakable Enterprise Kernel’ (UEKR4) 4.1.12 auf Oracle Linux 6
und 7 zur Behebung der referenzierten Schwachstellen.
Version 1 (10.11.20):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um einen
Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Eine weitere Schwachstelle
kann von einem Angreifer mit physischem Zugriff auf ein betroffenes System
ebenfalls für einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff ausgenutzt werden. Zudem
kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode
auszuführen und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Für die
Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich. Mehrere Schwachstellen erfordern die Interaktion eines
Benutzers.

Für Oracle Linux 6 (x86_64) und 7 (x86_64) stehen Sicherheitsupdates für den
‘Unbreakable Enterprise Kernel’ zur Behebung der Schwachstellen zur
Verfügung.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2020-2450]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
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