Im Blog der Programmiersprache Go blickt Entwickler Russ Cox auf das Jahr 2020 zurück und feiert gleichzeitig das 11-jährige Bestehen.
Das Jahr seit der Party zum zehnjährigen Geburtstag sei hart gewesen, schreibt Cox in seinem Beitrag. Dennoch sei die Entwicklung vorangeschritten. Noch im Jahr 2019 seien mit dem Launch von “go.dev” und “pkg.go.dev” zwei Plattformen entstanden, auf denen sich Entwickler zu Go informieren können und Hilfestellungen nebst Ressourcen rund um Go vorfinden. Im Februar 2020 sei mit Go 1.14 die erste produktionsreife Implementierung der Go Module erschienen, verbunden mit vielschichtigen Leistungssteigerungen.
Im März sei ein neues API für Protocol Buffer hinzugekommen. Das API stellt laut der Selbstbeschreibung eine große Vereinfachung für die Ausgabe von Meldungen dar, weil nur noch die gewünschten Message-Formate definiert werden müssen.
Als die Pandemie ausgebrochen sei, habe man sich entschlossen, keine Veröffentlichungen mehr zu machen und auch keine offiziellen Verlautbarungen, weil die wohl keine Beachtung gefunden hätten und jeder mit anderen Dingen beschäftigt gewesen sei. Hinter den Kulissen sei die Entwicklung aber weiter gegangen. Zudem habe man im Juni den Code von pkg.go.dev unter Open-Source-Lizenz veröffentlicht.
Im August folgte das Release von Go 1.15 mit Optimierungen und Bugfixes. Das Release von Go 1.16 ist für Februar geplant, lässt Cox wissen und im August folge Version 1.17.



