Bei der derzeit virtuell abgehaltenen Haskell Exchange Konferenz hat Simon Peyton Jones, einer der Designer von Haskell, die Gründung einer Haskell Stiftung verkündet.
Sinn und Zweck der Stiftung ist die weitere Verbreitung der Programmiersprache Haskell und die Unterstützung ihres Ökosystems, ihrer Tools und Bibliotheken. Zusätzlich soll die Stiftung auch die Forschung und Entwicklung begleiten.
Simon Peyton Jones hat in seiner Ankündigung die inzwischen beachtliche Verbreitung von Haskell vermeldet. Ganze Firmen setzten auf Haskell, so Simon Peyton Jones. Die Community sei ebenso stark gewachsen. Eine Strukturierung durch eine übergeordnete Stiftung sei in der weiteren Erfolgsgeschichte hilfreich. Simon Peyton Jones fügte zudem an, dass eine Stiftung ein besserer Ort sei, um Spenden für eine funktionierende Infrastruktur zu sammeln, als einzelne Personen.

Simon Peyton Jones bei der Haskell-Konferenz.
Offen, freundlich, transparent, dvivers, Open Source zählen zu den Prinzipien und dem Ethos der Foundation, die Simon Peyton Jones ankündigte. Die Foundation soll durch ein Foundation Board, einen Exekutive Director und Arbeitsgruppen ihrer Tätigkeit nachkommen. Das Board soll aus rund 12 Personen bestehen, die jetzt gewählt werden sollen. Ein Interims-Board leitet die Wahlen, die bis Mitte Januar abgeschlossen sein sollen.
Auf der Webseite der Fundation soll es dazu Informationen geben. Außerdem hat eine Mailingliste für Ankündigungen und eine für die Diskussion geöffnet. Die Keynote von Simon Peyton Jones ist auf Youtube abrufbar.


