4M-Linux 34.0 mit WebP- und Celluloid-Support

4M-Linux 34.0 kommt als installiertes System mit 128 MByte RAM zurecht, als Livesystem braucht es lediglich 1200 MByte. Die neue Version unterstützt WebP und einen weiteren Mediaplayer.

Ihr geringer Fußabdruck macht die 4M-Linux-Distribution zu einem idealen Kandidaten für altersschwache Rechner. Zu den Neuerungen an 4M-Linux 34.0 gehört unter anderem ein weiterer Mediaplayer: Der heißt Celluloid, und ist ein GTK+-Frontend für MPV. 4M-Linux 38.0 unterstützt zudem über die Imlib2-Bibliothek Googles WebP-Bildformat sowie HEIF, das High Efficiency Image File Format. Außerdem verwende Ffmpeg nun die Sox-Resampler-Bibliothek. Systemweite Änderungen betreffen den Zeitabgleich mit Ntpd-Servern, das automatische Einhängen von portablen Festplatten und den Umgang mit dem Framebuffer.

Daneben hat 4M-Linux seinen Softwarekatalog aktualisiert. Für Büroarbeiten kommen LibreOffice 7.0.1.2 and Gnome Office (Abiword 3.0.4, Gimp 2.10.20 und Gnumeric 1.12.47) zum Einsatz. Dropbox 103.4.383 hilft beim Filesharing, gesurft wird mit Firefox 80.0.1 und Chromium 83.0.4103.116. E-Mails verschicken die Anwender über Thunderbird 78.2.2, die Musiksammlung lässt sich über Audacious 4.0.4 abspielen. Filme spielen VLC 3.0.11 und Mpv 0.32.0 ab. Selbst Spiele laufen dank Mesa 20.0.7 und Wine 5.14 auf dem schlanken System. Sogar ein LAMP-Stack läuft mit 4M-Linux 34.0. Zu ihm gehören neben dem Linux-Kernel 5.4.61 ein Apache 2.4.46, MariaDB 10.5.5, PHP 5.6.40 sowie PHP 7.4.9. Perl 5.30.2, Python 2.7.18 und Python 3.8.2 bietet die Distribution ebenfalls an.

Der LAMP-Stack ist nicht mit 4M-Server zu verwechseln, einer Server-Variante von 4M. Sie steht, ebenso wie 4M-Linux, auf der Downloadseite bereit. Anders als 4M-Linux benötigt eine Installation 256 MByte RAM, das Livesystem gar 2400 MByte.

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