Der freie Video-Editor Kdenlive bietet in der neuen Version 20.08 neue Features und laut den Entwicklern deutlich mehr Stabilität.
Ein Überarbeiten der Projekt-Datei löst zudem ein Problem mit dem Dezimal Seperator, das seit langem für Probleme sorgt. Diese grundlegenden Arbeiten am Code bedingen allerdings, dass Projekte, die mit der Version 20.08 angelegt wurden, nicht rückwärts kompatibel zu älteren Kdenlive-Versionen sind. Die Entwickler schreiben den Arbeiten unter der Haube auch einen deutlichen Leistungsschub beim Erzeugen der Audio-Thumbnails und beim JPEG-Image-Sequence-Playback.
Zu den neuen Features zählen Interface-Layouts, mit denen Anwender für jede Produktionsphase das passende Layout des Arbeitsplatzes finden sollen. Die Unterstützung für multiple Audio-Streams ist ebenfalls neu. Die mehrfachen Streams bilden den Auftakt zu einem fortschrittlichen Ausbau des Audio-Workflows in den kommenden Ausgaben.

Interface-Layouts für flexible Arbeitsflächen in Kdenlive. Quelle Kdenlive
Keyframes lassen sich mit einer neuen Zoom-Leiste einfacher bearbeiten, teilen die Macher von Kdenlive mit. Die Zoom-Bars hat auch der Clip-Monitor bekommen.
Die Entwickler haben sich zudem dem Cache-Management gewidmet, das nun einen eigenen Punkt bei den Einstellungen bekommen hat. Dort lassen sich dann die Größe der gecachten Dateien anpassen und alte Dateien auch gezielt nach Erstellungsmonat löschen. Die Entwickler zählen auch viele kleine Verbesserungen und Bugfixes zu den Errungenschaften der neuen Ausgabe. Insgesamt seien 284 Commits eingeflossen.



