Linux Kernel: ACPI-Bug gegen UEFI Secure Boot

Linux Systeme lassen sich via UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) Secure Boot vor dem Laden unsignierter Kernel-Module schützen. Das soll verhindern, das Angreifer komprimittierte Kernel-Module in das System befördern. Nun wurde aber eine Sicherheitslücke im Kernel beim Behandeln von ACPI-Tabellen entdeckt, die diesen Mechanismus umgeht. Hierdurch ist ein lokaler Angreifer mit Root-Rechten in der Lage den Kernel des System mit unsignierten Modulen zu modifizieren. Auf diese Weise kann ein Anfreifer beispielsweise sehr einfach eine Backdoor in das System einschleusen. Allerdings muss er vorher irgendwie Root-Rechte erlangen. In den meisten Fällen ist hierzu eine weitere Schwachstelle im System nötig.

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