LVFS 1.2.0 wechselt von Cron Jobs auf Celery

Richard Hughes hat die neue Version 1.2.0 seiner Firmware-Update-Plattform LVFS veröffentlicht. Mittlerweile zählt das Projekt 16 Millionen Downloads und 4000 Firmware-Uploads von denen etwa 2000 öffentlich verfügbar sind.

Die LVFS-Plattform ermöglicht es, unter Linux aktuelle Firmware von verschiedenen Hardwareherstellern zu beziehen und diese zu aktualisieren. Die neue Version 1.2.0 verzichtet auf Cron Jobs und wechselt zu Celery, um asynchron zu arbeiten. Für Benutzer bedeutet dies laut der Ankündigung von Hughes, dass einige Aktionen nun sofort und ohne mehrminütige Wartezeit ablaufen. Neben verschiedenen Bugfixes bringt LVFS aber noch weitere neue Features mit.

So identifiziert ein Plugin alte Microcode-Versionen. Ein Filter zeigt die von Nutzern hochgeladene Firmware. Weiterhin erlaubt es LVFS 1.2.0 Binärdateien erneut zu signieren. LVFS unterstützt nun die speziellen Security-Tags von Lenovo, Dell und Intel. Von der letztgenannten Firma speichert die Software nun auch Metadaten zu den Microcode-Blobs. Unbenutzte Anwender-Accounts löscht die Plattform nun, um mit der DSGVO konform zu sein. Weitere kleine Änderungen listet eine Übersicht auf.

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