Eine Sicherheitslücke in dem sudo-Befehl hat zur Folge, dass ein Angreifer unter Umständen Root-Rechte auf dem System erlangen kann. Ursache für dieses Problem ist ein typischer Pufferüberlauf, der durch unsaubere Programmierung auftreten kann.
Die Schwachstelle ist allerdings nur dann ausnutzbar, wenn in der sudo-Konfigurationsdatei etc/sudoers die pwfeedback-Option aktiviert ist. Diese Option ist in den meisten Installation nicht eingeschaltet, wodurch viele System nicht direkt anfällig sind für das Problem. pwfeedback gibt dem Nutzer bei der Passworteingabe ein ‘visuelles Feedback’ durch Darstellung eines ‘*’ bei der Eingabe.
Ob das pwfeedback-Feature aktiviert ist, lässt sich via ‘sudo -l’ prüfen. Linux Mint-Nutzer sehen hier beispielsweise, dass pwfeedback auf diesem System aktiv ist.
Betroffen sind die Versionen 1.7.1 bis einschließlich 1.8.25p1.
