DFN-CERT-2020-0104 Jenkins-Plugins: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. die Ausführung beliebigen Programmcodes mit Benutzerrechten

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (16.01.20):
Neues Advisory

Mehrere Schwachstellen in verschiedenen Jenkins Plugins ermöglichen einem
entfernten, meist einfach authentisierten Angreifer die Ausführung
beliebigen Programmcodes mit Benutzerrechten, verschiedene Cross-Site-
Request-Forgery (CSRF)-Angriffe, einen Cross-Site-Scripting (XSS)- und einen
XML eXternal Entity (XXE)-Angriff, das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen
und das Ausspähen von Informationen.

Jenkins informiert über die Schwachstellen und empfiehlt zu deren Behebung
ein Update auf die neuesten Versionen der Plugins. Zur Verfügung stehen
hierfür Amazon EC2 Plugin 1.48, Health Advisor by CloudBees Plugin 3.0.1,
Redgate SQL Change Automation Plugin 2.0.5 und Robot Framework Plugin 2.0.1.

Das Gitlab Hook Plugin und das Sounds Plugin sollten unverzüglich
deaktiviert werden, da hierfür bisher keine Sicherheitsupdates
bereitgestellt wurden.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2020-0104]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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