Mozilla und das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und Entwicklung (BMZ) kooperieren bei in einem Projekt, das Open-Speech-Daten in verschiedenen afrikanischen Sprachen sammeln und ein Ökosystem für Produkte und Technologien auf Basis der Spracherkennung aufbauen soll. neben afrikanische sollen später auch asiatische Sprachen dazukommen.
Die Zusammenarbeit baut auf ein von Mozillas Open Innovation Team in Kigali gestartetes Pilotprojekt auf. Mozilla hat sich dabei der Mitarbeit der Organisation Digital Umuganda versichert. Das Start-Up aus Rwandan sammelt Sprachdaten des Dialekts Kinyarwanda, der von über 12 Million Menschen gesprochen wird, teilen die Partner mit.
Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller sagte: “Nirgendwo in der Welt schreitet die Digitalisierung schneller voran als in Afrika. Mit der Digitalisierung kann Afrika riesige Entwicklungssprünge machen und neue Angebote für Bildung, Ausbildung und Jobs schaffen. Künstliche Intelligenz ist dabei eine der Schlüsseltechnologien von morgen.
Mozilla nutzt seine Projekte Common Voice und Deep Speech als Kernstück der gemeinsamen Initiative um eine freie Datenbank für die jeweiligen afrikanischen Sprachen zu entwickeln. Lokale Start-ups sollen dabei eingebunden und entsprechend geschult werden, um die Technologien einsetzen zu können. Die beiden Partnern laden auch gleichgesinnte Unternehmen ein, sich zu beteiligen und Länder vorzuschlagen, die an Sprachtechnologien interessiert seien.
Das BMZ betreibe derzeit rund 470 Digital-Projekte in über 90 Ländern, heißt es in der Mitteilung. Als Teil der Nationalen Strategie für künstliche Intelligenz habe sich die Bundesregierung verpflichtet, Entwicklungsländern beim Aufbau von KI-Ressourcen zu unterstützen.
Die Kooperation wurde beim Internet Governance Forum (IGF) in Berlin vorgestellt und ist Teil der BMZ-Initiative “Artificial Intelligence for All: FAIR Forward“.




