DFN-CERT-2016-0402 ISC DHCP: Eine Schwachstelle ermöglicht einen Denial-of-Service-Angriff

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 10 (25.11.19):
Für Debian 8 Jessie (LTS) steht ein Sicherheitsupdate für ‘isc-dhcp’ auf
Version 4.3.1-6+deb8u4 bereit, um die Schwachstelle zu schließen.
Version 9 (11.11.16):
Für Oracle Linux 7 (x86_64) steht ein Sicherheitsupdate zur Behebung
dieser Schwachstelle zur Verfügung.
Version 8 (04.11.16):
Für die Red Hat Enterprise Linux Produkte Desktop, HPC Node, Server und
Workstation in Version 7 steht ein Sicherheitsupdate bereit.
Version 7 (10.08.16):
Für SUSE OpenStack Cloud 5, SUSE Manager Proxy 2.1, SUSE Manager 2.1, SUSE
Linux Enterprise Software Development Kit 11-SP4, SUSE Linux Enterprise
Server 11-SP4 / 11-SP3-LTSS und SUSE Linux Enterprise Debuginfo 11-SP4 /
11-SP3 stehen Sicherheitsupdates bereit.
Version 6 (21.07.16):
Für openSUSE Leap 42.1 steht ein Sicherheitsupdate bereit.
Version 5 (13.07.16):
Für SUSE Linux Enterprise Software Development Kit 12 SP1, Server 12 SP1
und Desktop 12 SP1 stehen Sicherheitsupdates bereit.
Version 4 (05.07.16):
Für den SUSE Linux Enterprise Server in der Version 11 SP2 LTSS steht ein
Sicherheitsupdate zur Behebung der Schwachstelle bereit.
Version 3 (28.06.16):
Für SUSE Linux Enterprise Software Development Kit 12, Server 12 und
Desktop 12 stehen Backport-Sicherheitsupdates bereit.
Version 2 (03.05.16):
Für Fedora 22, 23 und 24 stehen Sicherheitsupdates in Form der Pakete
dhcp-4.3.2-8.fc22, dhcp-4.3.3-9.P1.fc23 und dhcp-4.3.4-1.fc24 (neues
Upstream-Release) im Status ‘testing’ (Fedora 22, 23) bzw. ‘pending’
(Fedora 24) zur Verfügung, um die Schwachstelle zu beheben.
Version 1 (08.03.16):
Neues Advisory

Ein nicht authentifizierter Angreifer im benachbarten Netzwerk kann eine
große Zahl an TCP-Verbindungen zum ISC DHCP Server aufbauen, was zu einem
Denial-of-Service-Zustand (DoS) führen kann.

Der Hersteller plant die Bereitstellung der Programmversionen DHCP
4.1-ESV-R13 sowie DHCP 4.3.4 als Maintenance Release, die Programmcode zur
Minderung der Schwachstelle beinhalten. Darüber hinaus weist der Hersteller
darauf hin, dass das Risiko der Ausnutzung dieser Schwachstelle auf dem
Object Management Application Programming Interface Port (OMAPI-Port) am
höchsten ist. Die Auswirkungen der Schwachstelle können durch verschiedene
Workarounds verhindert werden.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2016-0402]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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