Eine Sicherheitslücke in dem ProFTPD-Server hat zur Folge, dass ein entfernter Angreifer Denial-of-Service-Attacken durchführen kann.
Der Ursache der Schwachstelle liegt in der src/main.c-Datei, und tritt beim Verarbeiten eines speziellen Netzwerkpakets auf. Dies hat dann zur Folge, dass der Programmcode in eine Endlosschleife eintritt, und dabei die CPU-Last auf hundert Prozent hochgeht. Der Fehler tritt in folgender geschachtelter If()-Abfrage auf:
if (cmd_buflen < 0) {
if (errno == E2BIG) {
/* The client sent a too-long command
* which was ignored; give
* them another chance?
*/
continue;
}
Das Problemm tritt auf, falls errno gleich 7 (E2BIG) ist und das EOF erreicht ist, was bei einem zu grossen Paket der Fall ist.
Betroffen ist die Version 1.3.6a.
