UPDATE: DFN-CERT-2019-2133 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. eine Privilegieneskalation

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 2 (17.10.19):
Oracle veröffentlicht korrespondierend zur Meldung ELSA-2019-4820 Ksplice-
Updates für den Unbreakable Enterprise Kernel (UEKR5) 4.14.35 für Oracle
Linux 7. In der entsprechenden Meldung werden allerdings nur die
Schwachstellen CVE-2019-10207, CVE-2019-14283 und CVE-2019-15666
aufgelistet.
Version 1 (14.10.19):
Neues Advisory

Mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel ermöglichen einem lokalen, nicht
authentisierten Angreifer die Durchführung verschiedener Denial-of-Service
(DoS)-Angriffe, das Ausspähen von Informationen und die Eskalation von
Privilegien. Zwei weitere Schwachstellen ermöglichen einem lokalen, einfach
authentisierten Angreifer ebenfalls die Durchführung eines Denial-of-Service
(DoS)-Angriffs und die Eskalation von Privilegien. Für die Ausnutzung der
Schwachstelle CVE-2019-15221 benötigt der Angreifer physischen Zugriff auf
das System.

Für Oracle Linux 7 (aarch64, x86_64) stehen Sicherheitsupdates für den
Unbreakable Enterprise Kernel in Version 4.14.35-1902.6.6 zur Behebung der
Schwachstellen zur Verfügung.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2019-2133]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
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