Canonical veröffentlicht Betaversionen von Kubernetes 1.16 und Micro-K8s 1.16 und bietet für die Vorabversionen zugleich Enterprise Support an.
Die nun unterstützte Vorabversion von Kubernetes 1.16 eigne sich laut Blogpost unter anderem für Feature-Tests. Der Enterprise-Support decke Installationen über Kubeadm, Charmed Kubernetes und Micro-K8s ab. Kubeadm ist ein Kommandozeilentool, um Kubernetes-Cluster aufzusetzen. Charmed Kubernetes ist Canonicals Ubuntu-basierte Kubernetes-Distribution. Micro-K8s wiederum ist ein lokaler Kubernetes-Installer für Single-Node-Cluster. Der richtet sich vor allem an Edge und IoT-Nutzer, aber auch an Anwender, die mit Kubernetes experimentieren möchten. Ubuntu bietet Micro-K8s als Snap-Paket an.
Unter anderem unterstützt Kubernetes 1.16 einen dualen IPv4- und IPv6-Stack. Es führt ein Accounting für Sandbox Runtimes der Pods ein. Daneben verbessert es unter anderem Kubeadm und den Scheduler und sichert die Kommunikation zwischen Diensten mit TLS ab. Auch an den Metriken haben die Entwickler gearbeitet: Sie erhalten konsistentere Namen und sind besser an das Prometheus-Ökosystem angepasst.
Auch Micro-K8s profitiert
Auch für Ubuntus Micro-K8s gibt es ein paar Updates. Dazu zählen vor allem die neuen Cilium- und Helm-Add-ons. Das erste stattet Micro-K8s mit Support für Kubernetes Network-Policy, einem fortgeschrittenen Netzwerk-Feature, aus. Das zweite vereinfacht das Paketmanagement für Micro-K8s. Über “microk8s.enable cilium” und “microk8s.enable helm” lassen sich die beiden Add-ons aktivieren. Weitere Neuerungen sind RBAC-Regeln für Core-DNS, aktualisierte Versionen von Istio und Knative sowie ein verbessertes Inspektionsskript.




