UPDATE: DFN-CERT-2019-1455 Oracle Fusion Middleware: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. die komplette Kompromittierung der betroffenen Software

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 2 (18.07.19):
Oracle weist darauf hin, dass von der kritischen Schwachstelle
CVE-2019-2856 nur WebLogic Server Version 12.2.1.3.0 (P-5242V-12.2.1.3.0)
betroffen ist. Ursprünglich wurden hier auch die Versionen 10.3.6.0.0 und
12.1.3.0.0 genannt.
Version 1 (17.07.19):
Neues Advisory

In der Oracle Fusion Middleware existieren mehrere Schwachstellen in einer
Vielzahl von Komponenten. Hervorzuheben sind Schwachstellen in den
Komponenten Oracle Security Service, Oracle SOA Suite, Oracle WebCenter
Sites und Oracle WebLogic Server, die einem entfernten, nicht
authentisierten Angreifer die vollständige Kompromittierung der betroffenen
Software ermöglichen. Darüber hinaus kann ein solcher Angreifer
Informationen ausspähen, Daten manipulieren und Denial-of-Service
(DoS)-Angriffe durchführen. Einige wenige Schwachstellen erfordern dabei
niedrige oder erweiterte Privilegien auf betroffenen Systemen, eine der
Schwachstellen kann nur lokal ausgenutzt werden.

Oracle veröffentlicht mit dem Patchtag im Juli 2019 Sicherheitsupdates für
die betroffenen Komponenten. Der Hersteller weist darauf hin, dass mit
diesen Updates auch die bereits vorab veröffentlichten kritischen
Schwachstellen CVE-2019-2725 und CVE-2019-2729 im WebLogic Server adressiert
werden.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2019-1455]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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