DFN-CERT-2019-1122 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. eine Systemübernahme

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (04.06.19):
Neues Advisory

Mehrere Schwachstellen in der Mikroarchitektur von Intel-Prozessoren
ermöglichen einem lokalen, einfach authentisierten Angreifer das Ausspähen
von Informationen. Eine Schwachstelle, die als schwerwiegend eingestuft
wird, ermöglicht einem solchen Angreifer die Übernahme des kompletten
Systems. Eine weitere Schwachstelle ermöglicht einem lokalen, nicht
authentisierten Angreifer die Durchführung eines Denial-of-Service-Angriffs
und möglicherweise eine Eskalation der Privilegien bis hin zu
‘root’-Rechten.

Für Oracle Linux 6 und 7 stehen Ksplice-Sicherheitsupdates für den
Unbreakable Enterprise Kernel (UEKR4) in der Version 4.1.12 zur Behebung der
Schwachstellen bzw. einer verbesserten Mitigation der Intel-Schwachstellen
bereit. Dieses zum Oracle Linux Security Advisory ELSA-2019-4669
korrespondierende Sicherheitsupdate, benennt neben den Intel-Schwachstellen
(ELSA-2019-4669 referenziert nur CVE-2018-12127 und CVE-2018-12130) zwei
weitere, schwerwiegende Schwachstellen, weshalb darüber in dieser
gesonderten Meldung informiert wird.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2019-1122]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
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