Good-OS ("gOS") für Gadgets, ein Linux-Betriebssystem für mobile Geräte, setzt auf die Errungenschaften der von Intel geförderten Moblin-Plattform. Ziel ist es, das Gadget-OS für die Atom-Prozessoren fit zu machen.
Good-OS-Gründer und Chef David Liu sieht in der Moblin-Basis Kostenvorteile in der Entwicklung. Liu will beim derzeit laufenden Intel Developer Forum in Taiwan bereits eine Partnerschaft mit einem Hardware-Lieferanten ankündigen, der die Moblin-Plattform für seine Netbooks einsetzt. Bis zum Jahresende soll das auf Moblin basierende Good-OS fertig sein.
Der bei Intel für Open Source Technologie zuständige Manager Ram Peddibhotla verspricht für das Moblin-“gOS” volle Internet-Funktionalität im Zusammenspiel mit Atom-Prozessoren und längere Akkulaufzeiten.
Moblin soll nach den Plänen von Intel nicht nur als Entwicklerplattform für Netbooks sondern auch für die Klasse der mobilen Internet Devices (MID) und In-Vehicle Infotainment (IVI) dienen. Intel stellt für Moblin die Infrastruktur und hofft auf ein Mitwirken der Community.
Beim jüngst in Hamburg zu Ende gegangenen Linux-Kongress hatte Intel-Mitarbeiter Dirk Hohndel Details zu Moblin verlautbart. Das Video von Hohndels Vortrag ist bei Linux-Magazin Online zu sehen.


