Mozilla hat mit Fluent 1.0 sein bei den Lokalisierungen des Firefox-Browsers zum Einsatz kommendes Tool Fluent 1.0 veröffentlicht.
Firefox werde in rund 100 Sprachen übersetzt, schreibt Mozilla in der Ankündigung. Herkömmliche Lokalisierungstools seien damit meist überfordert. Zudem sei die Softwarelokalisierung von einem veralteten Paradigma dominiert, das bei Übersetzungen die Ausgangssprache eins zu eins abbilde. Es gäbe aber grammatikalische und stilistische Aspekte, die sich nicht eins zu eins übersetzen lassen, so Mozilla. In Sprachen mit grammatischem Geschlecht müsse man beispielsweise Pronomen und Adjektive dem Geschlecht des Substantivs zuordnen.
Dafür habe man Fluent entwickelt, das die Quellsprache so einfach wie möglich halte und Grammatik und Stil anderer Sprachen unabhängig von der Ausgangssprache berücksichtige.
Fluent-Dateien lassen sich in jedem Texteditor öffnen und bearbeiten, schreibt Mozilla und auch das Open-Source-Übersetzungsmanagement Pontoon unterstützt Fluent. Neben dem Tool hat Mozilla auch die Spezifikationen veröffentlicht. Fluent ist zudem auf Github zu finden. Mozilla hat zudem einen interaktiven Playground für Fluent eingerichtet. Dort kann man die Funktionsweise ausprobieren.



