Linux-Kongress: Intel wirbt für intuitiven Zugang zu Linux

Intels Chef-Erklärer Dirk Hohndel beschloss das Treffen der Linux-Entwickler in Hamburg mit einem Aufruf an die Entwicklergemeinde, sich stärker an den Bedürfnissen der Benutzer zu orientieren.

Dazu zeigte er als Beispiel ein auf den mobilen Betrieb optimierten Eee-PC, der ein komplettes Linux in sechs Sekunden bootete.

Hohndel, der für Intel deren Produkte und Open-Source-Strategien auf Konferenzen vorstellt, war extra von seinem Urlaub aus Mexiko angereist und zeigte einige Ergebnisse des neuen Projektes Moblin seines Arbeitgebers. Die Entwickler des Chip-Herstellers planen, eine Plattform für mobile Geräte zu schaffen, die auch für unerfahrene Anwender und nicht nur für Entwickler bedienbar ist.

Moblin solle vorrangig verschiedene Einzelaktivitäten bündeln. Dazu stelle Intel die Infrastruktur zur Verfügung, aber lade explizit die Community ein, dabei mitzuwirken. Gegenwärtig gibt es eine Zusammenarbeit mit Ubuntu, Red Flag Linux und einigen weiteren Projekten. Er versprach, nach Open-Source-Regeln vorzugehen und somit nicht nur Intels Atom, sondern auch andere mobile CPUs, etwa von ARM oder Via nicht auszuschließen.

Update:

Die Linux New Media AG hat die Keynotes der zweitägigen Veranstaltung per Streaming live und kostenlos übertragen. Alle Video-Streams sind ab sofort online frei zugänglich.

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