Apt- und apt-get-Sicherheitsleck

Eine Schwachstelle in den apt und apt-get Tools hat zur
Folge, dass ein entfernter Angreifer Root-Rechte auf anfälligen Systemen erlangen kann. Der Angriff ist letztlich
möglich, weil beide Programme Updates ungesichert über herkömmliches HTTP aus dem Netz laden.

Eigentlich sollen digitale Signaturen dafür sorgen, dass Angreifer Attacken auf solche Updateverbindungen nicht
ausführen können. Allerdings stellte sich nun heraus, dass Angreifer die Kommunikation über einen geschickten
HTTP-Redirect manipulieren können, um die Prüfung der digitalen Signaturen zu umgehen. Bei dem Angriff handelt es sich um eine typische Man-in-the-Middle-Attacke.

Die eigentliche Ursache für die nun entdeckte Schwachstelle liegt in dem HTTP-Fetcher-Prozess, den apt und apt-get
verwenden. Dieses Problem hat zur Folge, dass der Angreifer die Redirect-Attacke durchführen kann.

Debian hat diesen Fehler bereits korrigiert.

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