DFN-CERT-2018-2066 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen das Ausspähen von Informationen und Denial-of-Service-Angriffe

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (11.10.18):
Neues Advisory

Mehrere Schwachstellen ermöglichen einem lokalen, nicht authentisierten
Angreifer bzw. einem Angreifer mit Gastbetriebssystemrechten das Ausspähen
von Informationen. Die beiden unter dem Namen ‘L1 Terminal Fault’ (L1TF)
bekannten Mikroprozessor-Schwachstellen CVE-2018-3620 und CVE-2018-3646
ermöglichen diesem Angreifer das Ausspähen sensibler Informationen aus dem
L1 Data Cache. Weitere Schwachstellen ermöglichen dem lokalen, nicht
authentisierten Angreifer zudem die Durchführung von Denial-of-Service
(DoS)-Angriffen.

Für Oracle Linux 7 steht ein Sicherheitsupdate für den Unbreakable
Enterprise Kernel auf Version 4.14.35-1818.3.3 zur Behebung der
Schwachstellen bereit.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-2066]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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