Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 9 (04.10.18):
Für Red Hat OpenStack 8.0 (Liberty) steht ein Sicherheitsupdate bereit, um
die Schwachstelle und weiterer Fehler zu beheben.
Version 8 (29.08.18):
Red Hat veröffentlicht für die Red Hat OpenStack Platform 9 ein Bug Fix
Advisory, um verschiedene Fehler zu korrigieren, führt die hier
referenzierte Schwachstelle in der Meldung allerdings mit auf.
Version 7 (20.08.18):
Für Red Hat OpenStack Platform 12.0 (Pike) steht ein Sicherheitsupdate für
‘memcached’ zur Behebung der Schwachstelle bereit.
Version 6 (17.05.18):
Für SUSE Studio Onsite 1.3 sowie SUSE Linux Enterprise Software
Development Kit und Debuginfo jeweils in der Version 11 SP4 stehen
Backport-Sicherheitsupdates für memcached zur Behebung der Schwachstelle
bereit.
Version 5 (30.04.18):
Für SUSE OpenStack Cloud 6 steht ein Sicherheitsupdate für ‘crowbar-
openstack’ zur Behebung der Schwachstelle bereit.
Version 4 (17.04.18):
Für openSUSE Leap 42.3 steht ein Sicherheitsupdate für ‘memcached’ zur
Behebung der Schwachstelle bereit.
Version 3 (17.04.18):
Für SUSE Linux Enterprise Server 12 SP3 steht ein Sicherheitsupdate für
‘memcached’ zur Behebung der Schwachstelle bereit. Mit diesem Update
werden auch Änderungen an den Leseberechtigungen für das Home-Verzeichnis
durchgeführt.
Version 2 (07.03.18):
Für Fedora 26 und 27 stehen Sicherheitsupdates für ‘memcached’ im Status
‘testing’ bereit, mit denen die Schwachstelle behoben wird. Das
Sicherheitsupdate für Fedora 26 ist ein Backport-Sicherheitsupdate, mit
dem Update für Fedora 27 wird die neue Version 1.5.6 eingeführt.
Version 1 (05.03.18):
Neues Advisory
Ein entfernter, nicht authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in
memcached für einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff ausnutzen, indem er UDP-
Pakete mit gefälschten Absenderinformationen an verwundbare memcached-
Instanzen sendet. Aufgrund des möglichen hohen Verstärkungsfaktors der
Antwort von memcached wird die Schwachstelle aktuell für Distributed-Denial-
of-Service (DDoS)-Angriffe verwendet.
Der Hersteller stellt memcached 1.5.6 als Update zur Verfügung, in dem das
UDP-Protokoll standardmäßig deaktiviert wird. Dadurch können solche Angriffe
nicht mehr durchgeführt werden. Benutzer, die UDP weiterhin verwenden
wollen, müssen die Funktionalität einmalig manuell wieder aktivieren.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-0420]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
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