Studie: KI sorgt für Wachstum

Eine Umfrage von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Industry of Things World, einer europäische Industrie-4.0-Konferenz, unter 858 überwiegend europäischen Fach- und Führungskräften hat ergeben, dass die Industrie bis 2030 ein Wachstum von über 11 Prozent durch KI erwartet.

Im Mittel erwarten die Befragten der HPE-Umfrage, dass sie bis 2030 mit KI ihren Umsatz um 11,6 Prozent und ihre Margen um 10,4 Prozent steigern können. Von KI erwarten sie über die Wertschöpfungskette hinweg Vorteile, ebenso für die Differenzierung ihrer Produkte und Dienstleistungen. Gestützt wird diese Erwartung von der Erfolgsquote der bisher umgesetzten KI-Projekte: 95 Prozent der Befragten, die bereits KI einsetzen, gaben an, dass sie ihre Ziele erreicht, übertroffen oder deutlich übertroffen haben. Entsprechend planen sie, in den nächsten zwölf Monaten im Schnitt 0,48 Prozent ihres Umsatzes in KI zu investieren – zum Vergleich: das gesamte IT-Budget in der Fertigungsindustrie beträgt durchschnittlich 1,95 Prozent des Umsatzes.

Die Mehrheit der Befragten (61 Prozent) beschäftigt sich bereits mit KI, 11 Prozent haben die Technologie bereits implementiert, 14 Prozent planen dies innerhalb der nächsten zwölf Monate und 36 Prozent evaluieren deren Einführung. Die HPE-Umfrage untersuchte auch, in welchem Ausmaß KI-Anwendungen zentral oder dezentral zum Einsatz kommen, das heißt im Rechenzentrum beziehungsweise der Cloud oder im so genannten Edge Computing, also direkt vor Ort in der Fabrik oder Anlage. Edge Computing kommt bei zeitkritischen Prozessen zum Einsatz, wie etwa bei autonomen Fahrzeugen oder Robotern. Zudem müssen die Daten verteilter Industrieanlagen in zentralen Rechenzentren gesammelt und ausgewertet werden, um über das maschinelle Lernen wiederum die KI-Algorithmen zu verbessern. Aktuell nutzen 39 Prozent der Befragten KI-Anwendungen aus einem Rechenzentrum/aus der Cloud und 32 Prozent im der Edge Computing. Für 2030 erwarten die Befragten einen KI-Anteil von 55 Prozent für Rechenzentrum/Cloud sowie 52 Prozent für im Edge Computing. Hybride KI-Architekturen werden also zur Norm werden.

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6 Kommentare
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haka
7 Jahre her

Ist das wieder der berühmte Qualitätsjournalismus, für den Google Schnipselsteuer zahlen soll?

haka
7 Jahre her

Gut, die Frage ist, warum muss man über eine solche firmenfinanzierte Studie berichten? Hat das eine Relevanz oder geht es nur darum, Google zu füttern oder potentielle Anzeigenkunden zu befriedigen? Und zuguterletzt war meine Frage ja auch, ob und warum Sie dafür nun so gerne Geld von Google haben möchten. Mir persönlich scheint das etwas unangebracht.

haka
7 Jahre her

Die Meldung geht nicht auf einzelne Produkte ein, aber ja ganz offensichtlich auf eine einzelne Firma, die mit einer solche Studie ihre Expertise in dem Bereich unter Beweis stellen und letztendlich auch ihre Produkte verkaufen möchte. Dementsprechend verzerrt und letztlich unbrauchbar sind auch die hier aufgezählten Daten. “Aktuell nutzen 39 Prozent der Befragten KI-Anwendungen aus einem Rechenzentrum/aus der Cloud und 32 Prozent im der Edge Computing”. Glauben Sie ernsthaft, dass in der Deutschen IT-Landschaft 39 Prozent der Anwender/… “KI-Anwendungen” verwenden?

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