Französische Sicherheitsforscher veröffentlichen hartes Linux

Ein von der französischen Cybersicherheitsbehörde ANSSI (Agence nationale de la sécurité des systèmes d’information) initiiertes Projekt, hat jetzt eine Alpha-Version von Clip OS Version 5 unter der LGPL herausgegeben. Frühere Versionen des auf Linux aufbauenden Betriebssystems, das die Sicherheitsbedürfnisse französischer Behörden befriedigen soll, waren nicht öffentlich zugänglich.

Clip OS nutzt Container und Fähigkeiten des Linux-Kernels sowie eines speziellen Linux Security Moduls (LSM), um voneinander isolierte, abgeschottete Umgebungen zu schaffen und den Zugriff auf sie fein abgestuft zu kontrollieren. So entstehen scharf getrennte Bereiche für öffentliche und private Daten. Auch die Administratoren eines Clip OS-Systems können die Sicherheitsmaßnahmen nicht aushebeln oder umgehen. Einige der für Clip OS entwickelten Module sollen sich auch außerhalb des Systems einsetzen lassen. Als Ganzes ist Clip OS allerdings nicht für Endverbraucher geeignet, da es an seine jeweilige Hardware angepasst werden muss.

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