Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 5 (29.08.18):
Cisco aktualisiert den referenzierten Sicherheitshinweis und weist darauf
hin, dass unter anderem Cisco Nexus Switches der Produktserien 3000, 3500,
5000, 7000 und 9000 (Standalone, NX-OS Mode) von den Schwachstellen
betroffen sind. Informationen zu Updates für diese Produkte stehen noch
aus.
Version 4 (23.08.18):
Cisco informiert darüber, dass die Produkte Cisco 4000 Series Integrated
Services Routers, Cisco ASR 1000 Series Aggregation Services Router, Cisco
Cloud Services Router der 1000V Serie sowie Cisco Video Surveillance Media
Server verwundbar gegenüber den beiden Schwachstellen CVE-2018-3620 und
CVE-2018-3646 sind und hat entsprechende Bug IDs vergeben. Bislang stehen
noch keine Informationen über Sicherheitsupdates zur Verfügung.
Version 3 (20.08.18):
Cisco aktualisiert den Sicherheitshinweis und weist darauf hin, dass
keines der UCS-Produkte die Intel SGX-Technology unterstützt und deshalb
der Verweis darauf entfernt wurde. Cisco bestätigt weitere verwundbare
Produkte. Darunter fällt das Cisco Unified Computing System in den
Versionen 3.2(1d)B und 3.2(1)C für die B- und C-Series M3, M4 (hierbei
ausgenommen die B260, B460 und C640) sowie M5 Server. Die B- und C-Series
M2 Server sind ebenso betroffen, jedoch stehen keine weiteren Details zu
betroffenen Versionen zur Verfügung. Des weiteren ist die Cisco UCS
E-Series Software der Version 1.0(0.0) betroffen, welche auf den
(bestätigten) Geräten Cisco UCS E-Series M3 Servers, Cisco UCS E-Series M2
Servers, Cisco Enterprise Network Compute System 5100 Series Servers sowie
auf Cisco Enterprise Network Compute System 5400 Series Servers laufen.
Als Sicherheitsupdates stehen die Unified Computing System Manager
Versionen 2.2(8l), 3.1(3j), 3.2(3e) und 3.2(3g) sowie die Unified
Computing System Integrated Management Controller Versionen 2.0(9o),
2.0(10k), 3.0(4e) und 3.0(4i) zur Behebung der Schwachstellen zur
Verfügung.
Version 2 (16.08.18):
Cisco aktualisiert den Sicherheitshinweis und bestätigt darin die
Schwachstellen für die Cisco C880 M4 und M5 Server der Version 1.4.5 sowie
für Cisco UCS E-Series Server, wobei hier keine weiteres Details zu
betroffenen Versionen bekannt sind.
Version 1 (15.08.18):
Neues Advisory
Die unter dem Namen ‘L1 Terminal Fault’ (L1TF) bekannten Mikroprozessor-
Schwachstellen betreffen wahrscheinlich auch Produkte des Herstellers Cisco
Systems. Der Hersteller informiert darüber, dass die Schwachstellen von
einem lokalen, nicht authentisierten Angreifer ausgenutzt werden können, um
Informationen auszuspähen, wenn es diesem gelingt beliebigen Programmcode
auf betroffenen Geräten zur Ausführung zu bringen. Cisco bezeichnet die
eigenen Produkte als ‘geschlossene Systeme’, weist aber darauf hin, dass die
Kombination aus verwendeter CPU und Basisbetriebssystem in den eigenen
Produkten möglicherweise Angriffe zulässt. Gleiches gilt für Cisco-Produkte,
die als virtuelle Maschinen ausgeliefert und eingesetzt werden.
Cisco hat die Untersuchungen zu den Schwachstellen begonnen und wird mit
Updates auf den referenzierten Sicherheitshinweis über verwundbare Produkte
und eventuelle Sicherheitsupdates informieren. Bisher sind keine
verwundbaren Produkte bekannt.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-1614]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
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