Owncloud gründet Stiftung zur Sicherung des Projekts

Gemeinsam mit sieben Gründungsmitgliedern hat das hinter der freien Filesharing-Lösung Owncloud stehende Unternehmen die Owncloud Foundation gegründet

Gemeinsam mit sieben Gründungsmitgliedern hat das hinter der freien Filesharing-Lösung Owncloud stehende Unternehmen die Owncloud Foundation ins Leben gerufen.

Die Stiftung soll sich in erster Linie um das Community-Ökosystem rund um Owncloud kümmern und damit die Grundlage für den Fortbestand des Projektes als Open-Source-Lösung legen, heißt es in der Ankündigung. Der Stiftung komme zudem die Rolle des Vermittlers zwischen Entwickler-Community, Stakeholdern und Administratoren zu. Die Mitgliedschaft in der Owncloud Foundation sei kostenlos und stehe jedem offen, der sich aktiv in das Projekt einbringen möchte, teil Owncloud mit.

Die Foundation wird von einem siebenköpfigen Verwaltungsrat geleitet, der sich aus Vertretern wichtiger Organisationen innerhalb des Owncloud-Ökosystems zusammensetzt. Außerdem sind zwei gewählten Community-Vertreter in diesem Verwaltungsrat. zusammensetzt. Die Organisationen und Unternehmen, die einen Vertreter in den Verwaltunsgrat entsenden heißen CERN, Konica Minolta, AARnet, Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (GWDG), Owncloud, GEANT und ETH-Zürich. Markus Rex, einer der Owncloud-Gründer, wird als Generalsekretär der Stiftung geführt.

Die konstituierende Sitzung für das Board of Directors fand am 14. August 2018 statt. Die Eröffnung des Abstimmungsverfahrens für die Wahl der Community-Vertreter soll bis zum 1. September erfolgen. Im Anschluss haben Mitglieder sechzig Tage lang die Möglichkeit, über ihre Kandidaten abzustimmen, teilt die Stiftung mit.

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