DFN-CERT-2018-1637 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausspähen von Informationen

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (15.08.18):
Neues Advisory

Mehrere Schwachstellen ermöglichen einem lokalen, nicht authentisierten
Angreifer bzw. einem Angreifer mit Gastbetriebssystemrechten das Ausspähen
von Informationen. Die beiden unter dem Namen ‘L1 Terminal Fault’ (L1TF)
bekannten Mikroprozessor-Schwachstellen CVE-2018-3620 und CVE-2018-3646,
welche jüngst von Intel veröffentlicht wurden, ermöglichen diesem Angreifer
das Ausspähen sensibler Informationen aus dem L1 Data Cache. Die
Schwachstelle CVE-2017-18344 ermöglicht dem Angreifer zudem die Ausführung
eines Denial-of-Service (DoS)-Angriffes.

Für Oracle VM 3.4 steht ein Sicherheitsupdate für den Unbreakable Enterprise
Kernel auf Version 4.1.12-124.18.5.el6uek zur Behebung der Schwachstellen
bereit.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-1637]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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