DFN-CERT-2018-1627 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Erlangen von Administratorrechten

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (15.08.18):
Neues Advisory

Eine Schwachstelle ermöglicht einem lokalen, einfach authentisierten
Angreifer eine Privilegieneskalation bis hin zu Administratorrechten.
Weitere Schwachstellen ermöglichen einem lokalen, nicht authentisierten
Angreifer das Ausspähen von Informationen. Die beiden unter dem Namen ‘L1
Terminal Fault’ (L1TF) bekannten Mikroprozessor-Schwachstellen CVE-2018-3620
und CVE-2018-3646, welche jüngst von Intel veröffentlicht wurden,
ermöglichen diesem Angreifer das Ausspähen sensibler Informationen aus dem
L1 Data Cache.

Red Hat stellt für Red Hat Enterprise Linux Compute Node (HPC) 6.7 Extended
Update Support (EUS) sowie Red Hat Enterprise Linux Server in den
Produktversionen Advanced Update Support (AUS) 6.4, 6.5 und 6.6, Telco
Update Support (TUS) 6.6 und Extended Update Support (EUS) 6.7
Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel bereit, um diese Schwachstellen zu
beheben. Die Schwachstelle CVE-2018-3639 wird dabei lediglich für Red Hat
Enterprise Linux 6.4 Advanced Update Support erst hiermit adressiert.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-1627]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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