Major-Release: IPFire 2.21 Core-Update 122 mit Kernel 4.14

Major-Release: IPFire 2.21 Core-Update 120 mit Kernel 4.14

Mit der für den 30. Juli geplanten Veröffentlichung der Firewall-Distribution IPFire 2.21 bauen die Entwickler auf den Kernel 4.14.50, der mehr Stabilität und Sicherheit mitbringen soll.

Insbesondere sind die Patches gegen Meltdown und Spectre Bestandteil des Kernels. Für Intel-Plattformen gibt es zudem ein Update für den Microcode der CPUs. Ein Nachteil des Updates ist die Inkompatibilität der Patchsammlung Grsecurity mit neueren Kerneln, weshalb diese fehlt. Die Ebtscheidung der Entwickler, Grsecurity nicht länger frei anzubieten, sei dafür verantwortlich, schreibt Michael Tremer vom IPFire-Projekt. Probleme gibt es auch bei der Installation auf ARM-Systemen. Dort ist ein Backup, eine Neuintallation und das Einspielen des Backups empfohlen.

Daneben bringt IPFire viele neue Pakete mit und behebt Fehler. Die Entwickler haben sich zudem bemüht, das Image kleiner zu gestalten. Zudem ist das Partitionsschema der Distribution geändert worden. Die Partition “var” entfällt. Die bislang dort gespeicherten Log-und System-Dateien landen nun in der Systempartition. Laut der Mitteilung der Entwickler soll die neue Version am 30. Juli veröffentlicht werden. Bislang ist noch Version 2.19 auf der Webseite von IPFire verlinkt.

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