UPDATE: DFN-CERT-2018-0721 PowerDNS Recursor: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u.a. die Darstellung falscher Informationen

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 2 (28.05.18):
Für Fedora 27 und Fedora EPEL 7 stehen Sicherheitsupdates in Form der
Pakete ‘pdns-recursor-4.1.3-2.fc27’ und ‘pdns-recursor-4.1.3-2.el7’ im
Status ‘testing’ bereit, welche zusätzlich die Schwachstelle
CVE-2017-15120 adressieren. Die Schwachstelle ermöglicht einem entfernten,
nicht authentisierten Angreifer die Durchführung eines Denial-of-Service
(DoS)-Angriffes.
Version 1 (17.04.18):
Neues Advisory

Mehrere Schwachstellen in PowerDNS Recursor ermöglichen einem entfernten,
nicht authentisierten Angreifer die Durchführung von Denial-of-Service
(DoS)- und Cross-Site-Scripting (XSS)-Angriffen sowie die Darstellung
falscher Informationen als Man-in-the-Middle. Ein entfernter, einfach
authentifizierter Angreifer kann eine weitere Schwachstelle ausnutzen, um
seine Privilegien zu eskalieren und darüber die bestehende
Systemkonfiguration zu ändern. Diese Schwachstelle kann in
Standardinstallationen allerdings nicht ausgenutzt werden.

Für SUSE Package Hub for SUSE Linux Enterprise 12 steht ein
Sicherheitsupdate bereit, mit dem PowerDNS Recursor auf Version 4.1.2
aktualisiert wird. In diesem Update werden die mit den Versionen 4.0.7 und
4.1.1 behobenen Schwachstellen adressiert.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-0721]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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