Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 1 (15.05.18):
Neues Advisory
Eine Schwachstelle in MariaDB vor Version 10.2.15 ermöglicht einem lokalen,
nicht authentisierten Angreifer die Übernahme von MariaDB. Mehrere weitere
Schwachstellen ermöglichen einem zumeist entfernten, einfach
authentifizierten und zum Teil niedrig privilegierten Angreifer, das
Ausspähen von Informationen, die Durchführung verschiedener Denial-of-
Service (DoS)-Angriffe und die Manipulation von Daten.
Der Hersteller hat die MariaDB Versionen 10.2.15, 10.1.33, 10.0.35 und
5.5.60 veröffentlicht und reimplementiert bzw. portiert mehrere Features der
MySQL 5.6 und 5.7 Versionen damit zurück in den aktuellen und in die
früheren stabilen Versionszweige der MariaDB. Die Schwachstellen
CVE-2018-2759, CVE-2018-2777, CVE-2018-2786 und CVE-2018-2810 werden
ausschließlich für MariaDB Version 10.2.15 aufgeführt, alle anderen
Schwachstellen betreffen mindestens drei der genannten Versionszweige.
Für die Distribution Fedora 26 steht ein Sicherheitsupdate auf die MariaDB
Version 10.1.33 in Form des Paketes ‘mariadb-10.1.33-1.fc26’ im Status
‘testing’ zur Verfügung.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-0913]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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