UPDATE: DFN-CERT-2018-0397 Xen: Mehrere Schwachstellen ermöglichen verschiedene Denial-of-Service-Angriffe

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 2 (05.03.18):
Für Oracle VM 3.4 stehen Backport-Sicherheitsupdates für Xen auf die
Versionen 4.4.4-105.0.36 und 4.4.4-155.0.22 in Form von ‘rpms’ über das
‘Unbreakable Linux Network’ zur Verfügung. Schwachstelle CVE-2018-7542
[XSA-256] betrifft diese Versionszweige nicht.
Version 1 (28.02.18):
Neues Advisory

Mehrere Schwachstellen ermöglichen einem einfach authentisierten Angreifer
im benachbarten Netzwerk die Durchführung verschiedener Denial-of-Service
(DoS)-Angriffe.

Für Xen stehen Sicherheitsupdates in Form von Patches zur Behebung der
Schwachstellen XSA-252, XSA-255 und XSA-256 bereit.

Für Fedora 26 und 27 stehen Sicherheitsupdates in Form der Pakete
‘xen-4.8.3-3.fc26’ und ‘xen-4.9.1-5.fc27’ zur Verfügung, welche die drei
Denial-of-Service-Schwachstellen (XSA-252, XSA-255, XSA-256) beheben und
zusätzlich Mitigationen für XSA-254 (CVE-2017-5715, CVE-2017-5753 und
CVE-2017-5754) in Form von Xen Page-Table Isolation (XPTI) und Branch Target
Injection (BTI) beinhalten.

Die Schwachstelle CVE-2017-5754 (Meltdown) ermöglicht einem lokalen
Angreifer die Kompromittierung des Systems. Die Schwachstellen CVE-2017-5715
und CVE-2017-5753 (Spectre) ermöglichen einem Angreifer im benachbarten
Netzwerk das Ausspähen von Informationen.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-0397]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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