OpenMapi: Freie Bibliotheken für Microsofts Mail-Schnittstelle

Der OpenMapi-Proxy soll für den einheitlichen Zugriff der Clients auf verschiedene Server sorgen.

Mehrere Groupware-Hersteller haben sich im Projekt OpenMapi zusammengetan, um eine Open-Source-API auf Basis von Microsofts MAPI zu entwickeln.

Die Firmen Wilken, VIPcom AG, Zarafa und die Topalis AG arbeiten gemeinsam an Open-Source-Bibliotheken für eine MAPI-basierte Schnittstelle. Sie sollen sich für mehrere Backends wie beispielsweise Zarafa Server und Teamxchange eignen und in mehreren Programmiersprachen (C, Java, PHP, Python und C#) sowie für die Betriebssysteme Windows, Linux und Mac OS X zur Verfügung stellen.

Die wichtigste dieser Bibliotheken heißt NMapi, ist in C# umgesetzt und eignet sich für Mono und .Net. Daneben gibt es einen Proxy, der als Zwischenschicht zwischen Clients und Server für eine einheitliche Schnittstelle sorgen soll, unabhängig davon, wie das Protokoll für die Kommunikation mit dem Server im Detail umgesetzt ist, und ohne aufwändige Client-Konfiguration. Zur Kommunikation mit dem Proxy ist die Java-Bibliothek JMapi gedacht. Daneben gibt es Gateways für IMAP, POP3 sowie einen Active-Sync-Gateway für den abgleich mit Mobilgeräten.

Der OpenMapi-Proxy soll für den einheitlichen Zugriff der Clients auf verschiedene Server sorgen.

Der OpenMapi-Proxy soll für den einheitlichen Zugriff der Clients auf verschiedene Server sorgen.

NMapi JMapi sind unter der GNU LGPL lizenziert. Der Download von Programmen sowie der Zugriff auf das Quelltext-Repository sind derzeit auf der OpenMapi-Homepage nur angekündigt, aber noch nicht umgesetzt.

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