DFN-CERT-2018-0170 Knot-Resolver: Eine Schwachstelle ermöglicht einen Denial-of-Service-Angriff

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 2 (20.02.18):
Für Fedora 26 und 27 sowie für Fedora EPEL 7 stehen neue
Sicherheitsupdates für ‘knot-resolver’ auf Version 2.1.0 im Status
‘testing’ zur Verfügung. Die bisherigen Sicherheitsupdates befinden sich
im Status ‘obsolete’ (Referenzen entfernt). Bisher sind keine neuen
Sicherheitsprobleme oder Regressionen in Knot Resolver bekannt, demnach
ist der Schutz vor Ausnutzung der Schwachstelle CVE-2018-1000002 durch die
bisherigen Updates weiterhin gegeben.
Version 1 (25.01.18):
Neues Advisory

Ein entfernter, nicht authentisierter Angreifer, als Man-in-the-Middle, kann
mit Hilfe eines Paket-Replay-Angriffes eine DNS-Antwort an einen Client
manipulieren, indem spezielle Domainnamen gelöscht werden, ohne dass Knot-
Resolver dies bei der Prüfung der Integrität der empfangenen DNS-Antwort
bemerkt. Dadurch kann der Angreifer einen Denial-of-Service-Angriff gegen
spezielle Domains ausführen.

Das offizielle Knot-Resolver Release 1.5.2 behebt diese Schwachstelle. Für
Fedora 26 und 27 sowie EPEL 7 stehen Sicherheitsupdates für das Paket ‘knot-
resolver’ Version 1.5.3 zur Behebung der Schwachstelle im Status ‘testing’
zur Verfügung.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-0170]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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