DFN-CERT-2017-2247 Xen: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u.a. Denial-of-Service-Angriffe

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 3 (15.02.18):
Debian stellt für die stabile Distribution Stretch (9.3) ein
Sicherheitsupdate in Form des Pakets ‘xen’ in Version
‘4.8.3+comet2+shim4.10.0+comet3-1+deb9u4.1’ bereit.
Version 2 (15.12.17):
Für Fedora 26 steht nun ebenfalls ein Sicherheitsupdate in Form des
Paketes ‘xen-4.8.2-9.fc26’ im Status ‘testing’ zur Verfügung, um diese der
Schwachstelle XSA-240 (CVE-2017-15595) nah verwandten Schwachstellen zu
beheben.
Version 1 (12.12.17):
Neues Advisory

Mehrere Schwachstellen in Xen ermöglichen einem Gastsystem als einfach
authentisiertem Angreifer im benachbarten Netzwerk die Durchführung von
Denial-of-Service (DoS)-Angriffen auf den Hypervisor (Hypervisor Crash).
Möglicherweise kann der Angreifer einige der Schwachstellen ausnutzen, um
seine Privilegien zu eskalieren.

Der Hersteller veröffentlicht die Xen Security Advisories XSA-248 bis
XSA-251 um über die Schwachstellen in Xen zu informieren und stellt Patches
zu deren Behebung bereit. Betroffen sind x86-Systeme, die meisten der
Schwachstellen lassen sich durch Gastsysteme im Shadow-Modus ausnutzen.

Für Fedora 27 steht ein Sicherheitsupdate in Form des Paketes
‘xen-4.9.1-4.fc27’ bereit, welches sich derzeit noch im Status ‘pending’
befindet, um diese der Schwachstelle XSA-240 (CVE-2017-15595) nah verwandten
Schwachstellen zu beheben.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2017-2247]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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