WordPress ist das am meisten verwendeten Content-Management-Systemen des Internets, das aktuell auf mehr als 60 Millionen Webseiten zum Einsatz kommt. Die WordPress-Version 4.9.3 hat kürzlich zahlreiche bestehende Sicherheitslücken geflickt. Leider hat sich dabei ein neuer Fehler eingeschlichen. Er betrifft die automatische Update-Funktion der WordPress-Suite. Die wurde vor vier Jahre in WordPress 3.7 Basie eingeführt, weil die Applikation sehr häufig von diversen Schwachstellen betroffen ist. Die automatische Update-Funktion sollte etwaige Attacken verhindern und Anwender beim Updaten entlasten.
Der Update-Fehler schlich sich ein, weil die Entwickler versuchten in Version 4.9.3 die Zahl der API-Aufrufen zu reduzieren. Dies ist prinzipiell eine gute Idee, um den Code schlanker, effizienter und besser lesbar zu gestalten. Allerdings wurde hier schlampig gearbeitet, so dass die “find_core_auto_update()”-Funktion und mit ihr der gesamte Update-Mechanismus nicht mehr richtig funktionieren. Anwender müssen die Aktualisierung auf die Version 4.9.4 selbst durchführen, um die automatische Update-Funktion wieder zu reparieren. Danach funkioniert diese wieder wie üblich.
