Intel-Patches verursachen Reboot-Probleme auf Haswell- und Broadwell-CPUs

Auf einigen älteren Intelsystemen mit Haswell- und Broadwell-CPUs verursachen die neuen Microcode-Patches Reboot-Probleme.

Demnach haben sich “ein paar Kunden” mit den genannten CPUs bei Intel über höhere Reboot-Raten beklagt. Das Unternehmen wolle laut einer Mitteilung die Patches nun überprüfen und die überarbeitete Firmware über die üblichen Kanäle an seine Kunden versenden. Die Reboot-Probleme betreffen dabei sowohl Client-Maschinen als auch Server in Rechenzentren.

Laut dem Wall Street Journal hatte Intel einige seiner Cloud-Kunden im Vorfeld dazu aufgefordert, die neuen Patches vorerst nicht zu installieren. Das bestätigt Intel nun in seiner Mitteilung: man stehe bereits in Kontakt mit den Kunden in Rechenzentren. Normalen Nutzern empfiehlt das Unternehmen, weiter die empfohlenen Patches der Hersteller einzuspielen.

Doch auch das geht mitunter schief. So lieferte Ubuntu den Kernel 4.4.0-108 aus, um Meltdown-Probleme zu beheben. Nutzer beklagten sich daraufhin über Systeme, die sich nach dem Aufruf von Grub aufhängten. Canonical behob das Problem offenbar noch am selben Tag mit einer Version 4.4.0-109.

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