Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
Linux-Kernel
Betroffene Plattformen:
Red Hat Fedora 24
Red Hat Fedora 25
Red Hat Fedora 26
Ein entfernter, nicht authentisierter und ein lokaler, einfach
authentisierter Angreifer können mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel
ausnutzen, um Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen oder
möglicherweise weiteren Einfluss auf ein System auszuüben.
Für Fedora 24 und 25 steht der Linux-Kernel in der Version 4.10.17 und für
Fedora 26 in der Version 4.11.2 als Sicherheitsupdate im Status ‘testing’
bereit. Nach Einspielen des Sicherheitsupdates ist ein Neustart des Systems
erforderlich.
Patch:
Fedora Security Update FEDORA-2017-273b67d5ee (Fedora 25,
kernel-4.10.17-200.f25)
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-273b67d5ee
Patch:
Fedora Security Update FEDORA-2017-75dc50bf2a (Fedora 26,
kernel-4.11.2-300.f26)
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-75dc50bf2a
Patch:
Fedora Security Update FEDORA-2017-85744f8aa9 (Fedora 24,
kernel-4.10.17-100.f24)
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-85744f8aa9
CVE-2017-9077: Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff
In der Funktion ‘tcp_v6_syn_recv_sock’ in ‘net/ipv6/tcp_ipv6.c’ im
Linux-Kernel bis Version 4.11.1 existiert aufgrund des fehlerhaften Umgangs
mit Vererbungen eine Schwachstelle. Ein lokaler, einfach authentisierter
Angreifer kann die Schwachstelle ausnutzen und einen Denial-of-Service
(DoS)-Zustand herbeiführen oder möglicherweise auch weiteren Einfluss auf
ein System ausüben.
CVE-2017-9076: Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff
In der Funktion ‘dccp_v6_request_recv_sock’ in ‘net/dccp/ipv6.c’ im
Linux-Kernel bis Version 4.11.1 existiert aufgrund des fehlerhaften Umgangs
mit Vererbungen eine Schwachstelle. Ein lokaler, einfach authentisierter
Angreifer kann die Schwachstelle ausnutzen und einen Denial-of-Service
(DoS)-Zustand herbeiführen oder möglicherweise auch weiteren Einfluss auf
ein System ausüben.
CVE-2017-9075: Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff
In der Funktion ‘sctp_v6_create_accept_sk’ in ‘net/sctp/ipv6.c’ im
Linux-Kernel bis Version 4.11.1 existiert aufgrund des fehlerhaften Umgangs
mit Vererbungen eine Schwachstelle. Ein lokaler, einfach authentisierter
Angreifer kann die Schwachstelle ausnutzen und einen Denial-of-Service
(DoS)-Zustand herbeiführen oder möglicherweise auch weiteren Einfluss auf
ein System ausüben.
CVE-2017-9074: Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff
In der Implementierung für die Fragmentierung von IPv6-Datenpaketen im
Linux-Kernel bis Version 4.11.1 existiert eine Schwachstelle, weil nicht
berücksichtigt wird, ob das ‘nexthdr’-Feld mit einer ungültigen Option
verbunden ist. Ein lokaler, einfach authentisierter Angreifer kann die
Schwachstelle über präparierte ‘socket’- und ‘send’-Systemaufrufe ausnutzen
und einen Denial-of-Service (DoS)-Zustand herbeiführen oder möglicherweise
auch weiteren Einfluss auf ein System ausüben.
CVE-2017-9059: Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff
In der Implementierung des Network File System Version 4 (NFSv4) im
Linux-Kernel bis Version 4.11.1 existiert eine Schwachstelle, die es einem
lokalen, einfach authentisierten Angreifer ermöglicht fehlerhafte ‘Channel
Callback Shutdown’-Befehle beim Entfernen eines NFSv4-Dateisystems
auszunutzen, um Systemressourcen aufzubrauchen und einen Denial-of-Service
(DoS)-Zustand herbeizuführen.
CVE-2017-8890: Schwachstelle in Linux-Kernel ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff
In der Funktion ‘inet_csk_clone_lock’ in ‘net/ipv4/inet_connection_sock.c’
im Linux-Kernel bis Version 4.10.15 existiert eine Schwachstelle, die es
einem entfernten, nicht authentisierten Angreifer ermöglicht durch die
Ausnutzung akzeptierter Systemaufrufe Speicher doppelt freizugeben und einen
Denial-of-Service-Angriff durchzuführen oder weiteren Einfluss auf ein
System zu nehmen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2017-0900/
Schwachstelle CVE-2017-8890 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-8890
Schwachstelle CVE-2017-9059 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-9059
Schwachstelle CVE-2017-9074 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-9074
Schwachstelle CVE-2017-9075 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-9075
Schwachstelle CVE-2017-9076 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-9076
Schwachstelle CVE-2017-9077 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-9077
Fedora Security Update FEDORA-2017-273b67d5ee (Fedora 25,
kernel-4.10.17-200.f25):
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-273b67d5ee
Fedora Security Update FEDORA-2017-75dc50bf2a (Fedora 26,
kernel-4.11.2-300.f26):
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-75dc50bf2a
Fedora Security Update FEDORA-2017-85744f8aa9 (Fedora 24,
kernel-4.10.17-100.f24):
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-85744f8aa9
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