
Das WLAN-Modul von Silex Technology hält sich an die Funk-Standards IEEE 802.11a, b und g und bietet WPA, WPA2 und WEP sowie 802.1x-Authentifizierung.
Die Firma Silex hat für Juli ein WLAN-Steckmodul angekündigt, mit dem sich mobile Geräte mit Funk-Datenübertragung ausstatten lassen. Das Modul ist mit CPU, RAM und Flash-Speicher ein kompletter Linux-Rechner. Optional gibt es ein Entwickler-Kit.
Als besondere Merkmale gegenüber Konkurrenzprodukten führt die Firma Silex Technology den geringen Stromverbrauch und die Programmierbarkeit durch das als Betriebssystem verwendete Linux an. Der Stromverbrauch liegt nach Herstellerangaben bei rund 0,7 Watt (0,21 Ampere bei 3,3 Volt Spannung). Damit soll das Modul für batteriebetriebe, mobile Geräte besonders in Frage kommen. Als Einsatzszenarien sind Faxgeräte oder Labeldrucker im Büro denkbar, Handcomputer in der Medizin, Geräte für Mess- und Regeltechnik wie Waagen oder der Verbau in industrielle Anlagen.
Das rund 35 mal 50 Millimeter kleine Gerät hält sich an die Funk-Standards IEEE 802.11a, b und g und spricht das TCP/IP-Protokoll. Für Übertragungssicherheit bietet es WPA, WPA2 und WEP sowie 802.1x-Authentifizierung. Anschlüsse zur Integration in Geräte sind unter anderem als USB 1.1 und in serieller Form vorhanden (2 x UART, 1 x SPI). Darüber hinaus stehen neun Ein- und Ausgangssignale für eigene Funktionen zur Verfügung. Die Produktseite verlinkt handliche Datenblätter-PDFs mit genaueren Angaben für das WLAN-Modul und das Entwickler-Board. Das WLAN-Modul bringt einen 32-Bit-Prozessor, 16 MByte Arbeitsspeicher und 8 MByte Flash-Speicher bereits mit.

Das WLAN-Modul von Silex Technology hält sich an die Funk-Standards IEEE 802.11a, b und g und bietet WPA, WPA2 und WEP sowie 802.1x-Authentifizierung.
Ab Juli soll das Modell SX 560 1701 erhältlich sein. Der maximale Stückpreis liegt laut Herstellerliste bei knapp 200 Euro für das Modul und bei rund 240 Euro für das Entwickler-Set mit der Modell-Nummer SX 560 6900. Das Set enthält ein Board, ein Universal-Netzteil, verschiedene Standard-Antennen und -Kabel (Netzwerkkabel, serielle und Antennen-Kabel) sowie eine Handbuch-CD.
Den Verkauf wickelt Silex Europe über externe Händler ab, deren Verkaufspreise oder eventuelle Mengenrabatte von den genannten Preisen abweichen können. Als Zielgruppe visiert die deutsche Tochtergesellschaft, deren Mutter ihren Hauptsitz in Tokyo hat, Hersteller zum Beispiel von mobilen oder industriellen Geräten an. Diese können dann die WLAN-Funktionalität in OEM-Anwendungen integrieren.
Die Erhältlichkeit einzelner Stücke etwa für passionierte Bastler, akademische Gruppen oder kleine Entwicklerteams sagte eine Unternehmenssprecherin gegenüber Linux-Magazin Online ebenfalls zu: “Wenn man über unsere Vertriebspartner bei einem bestimmten Gerät nicht fündig wird, werden wir bei der Händlersuche behilflich sein”, sagte sie. Auf der Seite mit den Bezugsquellen gibt es dafür die E-Mail-Adresse der Sales-Abteilung des Unternehmens.



